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Gastroenterologie & Hepatologie
Magen-, Darm- und Lebererkrankungen

Coloskopie / Darmuntersuchung

Coloskopie | Darmuntersuchung

Die Coloskopie ist eine Untersuchung bei der eine Minivideokamera in den Darm geführt wird und somit alle seine Abschnitte im Detail sichtbar gemacht werden können. Insbesondere das Darmkrebsrisiko kann durch Entfernung sogenannter Polypen (Turmorvorstufen) auf ein Mindestmaß reduziert werden.

PatientInnen-Information

Eine Coloskopie (Spiegelung des Dickdarms sowie der letzten 20cm des Dünndarms) ist in den folgenden Fällen notwendig: zur Abklärung unklarer Bauchschmerzen, zur Abklärung von Blutarmut und Eisenmangel, bei Änderung von Stuhlgewohnheiten, Verstopfung, Blutbeimengung zum Stuhl, Durchfall, bei unklarer Gewichtsabnahme, bei Verdacht auf Darmkrebs und als Vorsorgeuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr.

Ablauf der Untersuchung

Während der Untersuchung werden alle Abschnitte des Dickdarms, der Übergang zum Dünndarm sowie bei gewissen Fragestellungen auch die letzten 20cm des Dünndarms mit einem flexiblen Videoendoskop untersucht.

Gewebeproben auffälliger Schleimhautbereiche (Entzündungen, Polypen, Geschwüre) können dabei schmerzlos entnommen und histologisch (feingeweblich) untersucht werden. Auf Grund des erhobenen Befundes können in Folge allfällige Behandlungsmaßnahmen erwogen werden.

Beruhigungsmittel und Betäubung

Gerne ermöglichen wir Ihnen eine Kurzzeitnarkose - "sanfte Coloskopie", um die Untersuchung schlafend und schmerzfrei zu verbringen, sofern keine Kontraindikationen (Risiken) bestehen.

Vorbereitung zur Coloskopie

24 Stunden vor der Untersuchung

Nehmen Sie noch eine leichte Mahlzeit (kein Vollkornbrot) ein. Danach sollten Sie nur noch Flüssigkeit zu sich nehmen, z.B. klare Suppe ohne Einlage, Tee oder Kaffee ohne Milch, Säfte ohne Fruchtfleisch.

Wichtig! Essen Sie eine Woche vor dem Untersuchungstermin keine körnerhaltige Nahrung (Müsli, Vollkornbrot, Weintrauben, Melone etc.)!

Den genauen Zeitpunkt für die Einnahme des 1. Liters der vorbereiteten Moviprep-Lösung entnehmen Sie bitte nachstehender Tabelle:

Ihr Untersuchungstermin Einnahme der Trinklösung Zeitpunkt der Einnahme
vormittags bis 12 Uhr am Vortag der Untersuchung 16:00 - 17:00 Uhr
Termin gegen 13:00 am Untersuchungstag 05:00 - 06:00 Uhr
Termin gegen 14:00 am Untersuchungstag 06:00 - 07:00 Uhr
Termin gegen 15:00 am Untersuchungstag 07:00 - 08:00 Uhr
Termin gegen 16:00 am Untersuchungstag 08:00 - 09:00 Uhr

Trinken Sie den 1. Liter innerhalb 1 Std. (alle 15 Minuten ein großes Glas). Zur Zubereitung dieser Lösung geben Sie bitte den Inhalt von je 1 Beutel A und B in ein Gefäß, füllen 1 Liter kaltes Wasser hinzu und verrühren das Ganze bis die Flüssigkeit nahezu klar ist (dies kann einige Minuten dauern).

Bis zur Darmspiegelung nehmen Sie bitte jetzt keine feste Nahrung mehr zu sich; des weiteren sollten Sie mindestens noch 2-3 Liter klare Flüssigkeit Ihrer Wahl trinken, um eine gute Darmreinigung zu erzielen.

Grundvoraussetzung für das Gelingen einer Darmspiegelung ist ein sauberer Darm. Je sauberer der Darm ist, desto besser ist die Detailbeurteilbarkeit und umso leichter und schneller lässt er sich spiegeln. Eine ausreichende Darmreinigung liegt dann vor, wenn der Darminhalt in der Toilette völlig klar, ohne feste Bestandteile und allenfalls noch leicht gelblich (wie Kamillentee) erscheint!

Medikamente
Bitte legen Sie einschlägige Unterlagen, wie z.B. Ausweise/Pässe (Allergie, Röntgen, Implantate etc.), Befunde und Bilder – sofern vorhanden – vor.

Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente (auch pflanzliche und rezeptfreie), die Sie einnehmen – insbesondere blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Marcumar, Aspirin, Plavix, Pradaxa, Xarelto, Heparin). Die Wirkung Ihrer regelmäßig eingenommenen Medikamente kann durch die Darmreinigung eingeschränkt bzw. aufgehoben sein, dies betrifft auch die „Pille“. In Abstimmung mit Ihrem Arzt wird dann entschieden, ob ein Medikament abgesetzt oder durch ein anderes ersetzt werden muss. Medikamente sollten nur in Absprache mit dem Arzt verwendet oder abgesetzt werden. Sofern für Sie einschlägig, sollten Sie vor der Untersuchung nur Ihre Blutdruckmedikamente einnehmen - in zeitlichem Abstand zur Trinklösung (wenigstens 1 Stunde vorher). Falls Sie Diabetiker sind, weisen Sie Ihren Arzt bitte ausdrücklich darauf hin.

Vor der Untersuchung

Den genauen Zeitpunkt für die Einnahme des 2. Liters der vorbereiteten Moviprep-Lösung entnehmen Sie bitte nachstehender Tabelle:

Einnahme: 2. Liter Moviprep-Lösung

Ihr Untersuchungstermin Einnahme der Trinklösung Zeitpunkt der Einnahme
vormittags bis 12 Uhr am Vortag der Untersuchung 20:00 - 21:00 Uhr
Termin gegen 13:00 am Untersuchungstag 09:00 - 10:00 Uhr
Termin gegen 14:00 am Untersuchungstag 10:00 - 11:00 Uhr
Termin gegen 15:00 am Untersuchungstag 11:00 - 12:00 Uhr
Termin gegen 16:00 am Untersuchungstag 12:00 - 13:00 Uhr

Trinken Sie nun erneut 1 Liter der vorbereiteten Moviprep-Lösung innerhalb 1 Std. Nach Einnahme der Lösung sollten Sie noch mind. 1 Std. Zeit haben, um eine vollständige Darmentleerung zu ermöglichen (berücksichtigen Sie ihre benötigte Fahrzeit zur Praxis). Auch etwas „reiner“ Traubenzucker ist bei Unterzuckerung (Diabetiker) erlaubt.

Bitte am Untersuchungstag mitnehmen:

  • Ein Spannleintuch (falls nicht vorhanden, ein großes Handtuch), sowie ein Handtuch zum Abdecken.
  • Bitte nehmen Sie die möglichst vollständig ausgefüllte Einverständniserklärung mit
    Download: Einverständniserklärung

Nach der Untersuchung

Sie dürfen wieder normal essen und trinken. Besondere Vorsichtsmaßnahmen – auch nach einer Gewebeprobe – sind nicht erforderlich.

Blähungen oder auch Krämpfe im Bauchraum kommen von der eingeblasenen Luft; sie sind harmlos und gehen auf natürlichem Weg ab. Unterstützend können Sie »feuchte Wärme« (ein feuchtes, angewärmtes Handtuch und darüber eine Wärmeflasche auf den Bauch gelegt) anwenden. Die Normalisierung des Stuhlgangs kann einige Tage dauern. Sie sollten sich zu Hause noch ausruhen. Reduzieren Sie Ihre Alltagsanforderungen auf ein Minimum.

Nach einer Polypenabtragung erhalten Sie ein gesondertes Merkblatt!

Schlafspritze | Sedierung

Nach der Untersuchung werden Sie, sofern Sie sich für eine „Schlafspritze“ entschieden haben, in unseren „Ruheraum“ (Relaxxium) begleitet. Dort ermöglichen wir Ihnen eine entspannte Atmosphäre mit bequemen Ruhesesseln. Sie werden von uns betreut, bis Sie wieder „fit“ sind. (Wenn die Möglichkeit besteht, lassen Sie sich von einer Begleitperson abholen.)

Haben Sie zur Untersuchung eine „Schlafspritze“ erhalten, dürfen Sie am Untersuchungstag kein Fahrzeug mehr steuern, keine Maschinen bedienen und keine wichtigen Entscheidungen treffen.

Befund

Gleich nach der Untersuchung bekommen Sie eine Kopie des Untersuchungsberichtes für Ihre eigenen Unterlagen ausgehändigt. In der Regel wird während der Untersuchung eine Gewebeprobe entnommen, die im Labor untersucht wird. Spätestens zwei Wochen nach der Untersuchung liegen die Ergebnisse zu den mikroskopischen Untersuchungen vor und sind zur Abholung samt Besprechung bei uns bereit.

Endocuff / Assistierte Coloskopie

Endocuff | Assistierte Coloskopie

Wir freuen uns, Ihnen als erste Praxis in Wien die Endocuff-assistierte Coloskopie anbieten zu können!

Der Endocuffist eine neuartige speziell für das Coloskop entwickelte Aufsatzkappe mit Seitenärmchen, der zu einer Verbesserung des Sichtfeldes und daher zu einer Optimierung der Inspektion von Darmfalten während einer Coloskopie führt.

PatientInnen-Information

Der Endocuff ist eine neuartige speziell für das Coloskop entwickelte Aufsatzkappe mit Seitenärmchen, der zu einer Verbesserung des Sichtfeldes und daher zu einer Optimierung der Inspektion von Darmfalten während einer Coloskopie führt.

Somit erhöht er signifikant die Polypen- und Adenomauffindungsrate und hat im Vergleich zur Standardcoloskopie das Potential, die Treffsicherheit im Rahmen einer Coloskopie entscheidend zu verbessern. Neuste Studien (vgl. z.B. Endoskopie heute, Ausgabe 27/2014; Journal of Clinical Gastroenterology 2014 Jun 11.; http://www.endocuff.com/clinical-data/) belegen, dass die Anzahl der aufgefundenen Polypen pro PatientIn mit Endocuff-assistierter Coloskopie wesentlich höher (63%) liegt. Die histologische Auswertung erbringt ebenfalls eine erhöhte Auffindungsrate (86%) mithilfe des Endocuffs.

Nebenkosten sind keine Kassenleistungen.

Gastroskopie / Magenuntersuchung

Gastroskopie | Magenuntersuchung

Unter Gastroskopie versteht man die Inspektion von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mittels Minivideokamera. Von entzündlichen Veränderungen der Schleimhäute bis hin zu Tumoren lässt sich hiermit eine präzise Diagnose stellen.

PatientInnen-Information

Bei der Gastroskopie wird eine Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des oberen Teiles des Zwölffingerdarms vorgenommen. Sie ist eine der häufigsten und wichtigsten Untersuchungsmethoden, um etwaige Erkrankungen im oberen Verdauungstrakt abzuklären.

Eine Gastroskopie ist in den folgenden Fällen notwendig: bei Schluckbeschwerden, Sodbrennen, Magenschmerzen, Übelkeit, häufiges Aufstoßen, Durchfall und Blähungen, zur Abklärung von Helicobacterpylori, bei unklarer Gewichtsabnahme, Müdigkeit, Magen- und Darmträgheit, bei Verdacht auf Zöliakie.

Ablauf der Untersuchung

Die Spiegelung ist in der Regel nicht schmerzhaft. Unangenehme Empfindungen können jedoch auftreten, insbesondere Würgereiz beim Einführen des Instruments. Das Endoskop wird über Mund und Rachen eingeführt. Um die Sicht zu verbessern, wird der Magen durch Einblasen von Luft entfaltet. Die Spiegelung dauert im Regelfall nicht länger als 10 Minuten.

Beruhigungsmittel und Betäubung

Gerne ermöglichen wir Ihnen eine Untersuchung, bei der die entsprechende Region für den Untersuchungszeitraum betäubt und damit schmerzunempfindlich wird. Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit, die Untersuchung mittels Kurzzeitnarkose "sanfte Gastroskopie" schlafend und schmerzfrei zu verbringen, sofern keine Kontraindikationen (Risiken) bestehen.

Vorbereitung zur Gastroskopie | Vor der Untersuchung

Der Magen muss für die Untersuchung vollständig leer sein.

Nüchtern. Es darf mindestens 12 Stunden vorher nichts mehr gegessen werden.

Ab 2 Stunden vor der Untersuchung bitte auch keine Flüssigkeiten mehr trinken.

Medikamente. Bitte informieren Sie uns, welche Medikamente Sie einnehmen. Ihr Arzt wird dann entscheiden, ob und wann diese Medikamente abgesetzt bzw. durch ein anderes Mittel ersetzt werden müssen; dazu gehören insbesondere blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Marcumar, Aspirin, Plavix, Pradaxa, Xarelto, Eliquis, Heparin).

Insulinpflichtige Diabetiker – bitte Rücksprache mit dem Arzt halten.

Vorsicht! Keine Milch am Tag der Untersuchung!

Nach der Untersuchung | Ohne Schlafspritze

Durch das verabreichte Oberflächenbetäubungsspray ist Ihr Rachen nach der Untersuchung noch für ca. 30–60 Minuten betäubt. Dies kann dazu führen, dass die Schluckreflexe nicht ausreichend funktionieren; es besteht in diesem Fall die Gefahr dass Sie sich „verschlucken“ und Nahrung oder Flüssigkeit in die Luftwege gelangt.

Warten Sie also noch 2 Stunden nach der Magenspiegelung bis zur ersten Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme. Leichter Druck im Halsbereich nach der Untersuchung ist völlig harmlos und verschwindet von selbst.

Nach der Untersuchung | Mit Schlafspritze

Nach der Untersuchung werden Sie, sofern Sie sich für eine „Schlafspritze“ entschieden haben, in unseren „Ruheraum“ (Relaxxium) begleitet. Dort ermöglichen wir Ihnen eine entspannte Atmosphäre mit bequemen Ruhesesseln. Sie werden von uns betreut, bis Sie wieder „fit“ sind. (Wenn die Möglichkeit besteht, lassen Sie sich von einer Begleitperson abholen.)

Haben Sie zur Untersuchung eine „Schlafspritze“ erhalten, dürfen Sie am Untersuchungstag kein Fahrzeug mehr steuern, keine Maschinen bedienen und keine wichtigen Entscheidungen treffen.

Befund

Gleich nach der Untersuchung bekommen Sie eine Kopie des Untersuchungsberichtes für Ihre eigenen Unterlagen ausgehändigt. In der Regel wird während der Untersuchung eine Gewebeprobe entnommen, die im Labor untersucht wird. Spätestens zwei Wochen nach der Untersuchung liegen die Ergebnisse zu den mikroskopischen Untersuchungen vor und sind zur Abholung samt Besprechung bei uns bereit.

Müdigkeit, Schluckstörungen, Missempfindungen im Hals- oder Rachenbereich sowie Blähungen sind häufig und bilden sich von selbst zurück!

Ultraschall / Oberbauchorgane und Nieren

Ultraschall | Oberbauchorgane und Nieren

Vom Erkennen von Gallen- und Nierensteinen bis zum Karzinom der Bauchspeicheldrüse sind dieser Untersuchung kaum Grenzen gesetzt. Eine Spezialität unserer Ordination ist die Miteinbeziehung der Nierenarterien, deren Verengung Bluthochdruck verursacht, der mit Medikamenten nicht erfolgreich behandelbar ist und dementsprechend anders korrigiert werden muss.

Eisenmanagement / Infusionen

Eisenmanagement | Infusionen

Eisenmangel ist sehr häufig. Vor allem bei jungen PatientInnen, bei starker Regelblutung oder allen Personen mit Eisenaufnahmestörungen aus dem Darm.

Voraussetzung ist eine Kontrolle der verschiedenen Eisenparameter und des Blutbildes. Chronischer Eisenmangel führt unter anderem zu Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Haarausfall und Depressionen.

Eiseninfusionen beheben im Regelfall das Eisendefizit und somit sämtliche Beschwerdebilder.

PatientInnen-Information

Voraussetzung ist eine Kontrolle der verschiedenen Eisenparameter und des Blutbildes. Chronischer Eisenmangel führt zu Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Haarausfall und Depressionen

Zuerst wird versucht, einen Eisenmangel über eine Tablettenkur zu beseitigen. Leider werden diese Medikamente von über einem Drittel der Patienten wegen Magen- oder Darmprobleme nicht vertragen. Eine Eiseninfusion kann den Magendarmtrakt umgehen und so rasch zu Wohlbefinden führen. Je nach Blutbefund wird ca. 14-tägig eine Infusion verabreicht. Da diese Präparate sehr venenreizend sind, muss die Gabe über mindestens 1 Stunden langsam erfolgen. Nach 3 Infusionen sind die Eisenspeicher wieder gefüllt. 6-8 Wochen im Anschluss Kontrolle mittels Blutabnahme.

Diese Infusionen sind Kassenleistungen.

Allergietests / Intoleranzen und Unverträglichkeiten

Allergietests | Intoleranzen und Unverträglichkeiten

Nahrungsmittel-lntoleranzen (z.B. Fructose, Lactose, Glucose, Sacharose, Xylit u.v.m.) beziehungsweise auch Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sind ein zunehmendes Problem in unserer Gesellschaft und beschäftigen immer mehr PatientInnen. Hierbei treten vor allem Symptome wie Oberbauchbeschwerden, Durchfälle, Blähungen und Übelkeit auf.

Außerdem können auch unspezifischere Symptome (z.B. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Abgeschlagenheit) den Menschen zu schaffen machen.Deshalb bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Sie bei uns auf eine Vielzahl an Unverträglichkeiten zu testen.

PatientInnen-Information

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Sie bei uns auf eine Vielzahl an Unverträglichkeiten zu testen. Diese einfache Analyse besteht aus dem Trinken einer Flüssigkeit sowie aus einem bis zu 3 Std. zeitversetzten Atemtest. Eine Blutabnahme ist nicht notwendig und das Ergebnis erhalten Sie umgehend.

Fällt Ihr Test positiv aus, bieten wir Ihnen eine Ernährungsberatung an, die für Ihre Unverträglichkeit maßgeschneidert wird und von speziell geschulten Diätologen durchgeführt wird.

Zuerst folgt eine genaue Anamnese der bisherigen Probleme des Patienten, sowie seiner Nahrungsgewohnheiten. Alte Befunde können hier nützlich sein. Je nach Beschwerdebild wird anschließend ein Plan festgelegt, welche der folgenden Untersuchungen sinnvoll sind:

  • Magenspiegelung (Gastroskopie) inkl. Probenentnahme aus dem Dünndarm und Magen (z.B. Glutenunverträglichkeit oder Helikobacterbesiedelung des Magens)
  • Darmspiegelung (Coloskopie) zur Diagnose möglicher chronisch entzündlicher Darmerkrankung mittels stufenweisen Probenentnahmen
  • Atemtests zur Diagnose von Fructose-, Lactose-, Glucose-, Sacharose- und Xylit-Intoleranz (keine Kassenleistung)
  • Atemtest für eine bakterielle Überbesiedelung des Darmes (keine Kassenleistung)
  • Ultraschall der Oberbauchorgane, Nieren, Nebenniere und Schilddrüse
  • Blutuntersuchungen; Basisblutlabor (falls noch nicht vorhanden – Schilddrüsenfunktionsstörungen, Autoimmunerkrankungen, Histaminintoleranz, Immunstatus, Hormonstörungen)
  • Allergiediagnostik im Blut
  • Stuhluntersuchungen nach Bedarf

Bakterielle Überbesiedelung / Darm

Bakterielle Überbesiedelung | Darm

Die Ursache einer bakteriellen Überbesiedelung im Darm ist entweder eine wiederholte (die Darmflora schädigende) Antibiotikaeinnahme oder eine komplexere Darmerkrankung. Mittels Atemtestung (wie zuvor beschrieben) gelingt die exakte Klassifizierung.

Nebenkosten sind keine Kassenleistungen.

Darmspiegelung mit CO2

Noch sanftere Darmspiegelung mit CO2

Um eine Darmspiegelung, mit ausreichend Sicht in allen Ecken und Spalten des Darms, durchführen zu können, muss der Darm mit Luft aufgefüllt werden. Die Luft wird nach der Untersuchung im weiteren Tagesverlauf dann auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden. Das damit verbundene Blähungs- und Aufgetriebenheitsgefühl wird von vielen PatientInnen als unangenehm, manchmal sogar als schmerzhaft empfunden. Nicht selten klagen PatientInnen während dieses Prozesses auch über Übelkeit.

Ein sanftes Verfahren bietet die Möglichkeit, den Darm mit Kohlendioxid (CO2) aufzufüllen. Da CO2 150-mal schneller als Raumluft von den Darmwänden aufgenommen wird, tritt das Gefühl der Aufgetriebenheit des Darms und die Blähungen gar nicht oder aber deutlich geringer auf.

PatientInnen-Information

Die Darmspiegelung mit CO2 hat sich in Krankenhäusern bereits bewährt und ausschließlich positive Ergebnisse erzielt. Da unser Streben der evidenzbasierten Medizin gehört und wir stets am neuesten Stand der Technik arbeiten möchten, bietet Ihnen KrausMed ab sofort diese noch sanftere Form der Darmspiegelung an.

Leider wird jene deutliche Verbesserung des PatientInnenkomforts von der gesetzlichen Krankenkasse bislang nicht erstattet, sodass wir hierfür einen Ausgleich der Kosten erheben müssen.

Selbstverständlich können Sie aber weiterhin die übliche Darmspiegelung mit Raumluft kostenfrei in Anspruch nehmen.

Für Antworten stehen wir jederzeit sehr gerne zur Verfügung!

Nebenkosten sind keine Kassenleistungen.