Gastroskopie

Wann ist eine Gastroskopie notwendig?

Schluckbeschwerden
Sodbrennen
Magenschmerzen
Übelkeit, häufiges Aufstoßen
Durchfall und Blähungen
Abklärung von Helicobacter pylori
Gewichtsabnahme, Müdigkeit
Magen- und Darmträgheit
Verdacht auf Zöliakie

Ablauf der Untersuchung

Bei der Gastroskopie wird eine Spiegelung der Speiseröhre, des Magen und des oberen Teiles des Zwölffingerdarms vorgenommen. Sie ist eine der häufigsten und wichtigsten Untersuchungsmethoden, um etwaige Erkrankungen im oberen Verdauungstrakt abzuklären.

Die Spiegelung ist in der Regel nicht schmerzhaft. Unangenehme Empfindungen können jedoch auftreten, insbesondere Würgereiz beim Einführen des Instruments. Das Endoskop wird über Mund und Rachen eingeführt. Um die Sicht zu verbessern, wird der Magen durch Einblasen von Luft entfaltet. Die Spiegelung dauert im Regelfall nicht länger als 10 Minuten.

Beruhigungsmittel und Betäubung
Gerne ermöglichen wir Ihnen eine Untersuchung, bei der die entsprechende Region für den Untersuchungszeitraum betäubt und damit schmerzunempfindlich wird. Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit, die Untersuchung mittels Kurzzeitnarkose "sanfte Gastroskopie" (Narkosekosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen) schlafend, schmerzfrei zu verbringen, sofern keine Kontraindikationen (bes. Risiken) bestehen.

Vorbereitung für Gastroskopie

Der Magen muss für die Untersuchung vollständig leer sein.

Nüchtern: Am Untersuchungstag keine feste Nahrung aufnehmen. 2 Stunden vor der Untersuchung bitte auch keine Flüssigkeiten mehr trinken.

Medikamente: Am Untersuchungstag bitte keine Medikamente einnehmen!

Insulinpflichtige Diabetiker Rücksprache mit dem Arzt halten.

Vorsicht: Keine Milch am Tag der Untersuchung.

Nach der Untersuchung:

Nach der Untersuchung ohne Schlafspritze:
Durch das verabreichte Oberflächenbetäubungsspray ist Ihr Rachen nach der Untersuchung  noch für ca. 30- 60 Minuten betäubt. Dies kann dazu führen, dass die Schluckreflexe nicht ausreichend funktionieren und die Gefahr besteht, dass Sie sich »verschlucken« und Nahrung oder Flüssigkeit in die Luftwege gelangt.

Warten Sie also noch wenigstens 30-45 Minuten nach der Magenspiegelung bis zur ersten Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme.
Leichter Druck im Halsbereich nach der Untersuchung ist völlig harmlos und verschwindet von selbst.

Nach der Untersuchung mit Schlafspritze:
Nach der Untersuchung werden Sie, sofern Sie sich für eine „Schlafspritze“ entschieden haben, in unseren „Ruheraum“ (Relaxxium) begleitet. Dort ermöglichen wir Ihnen eine entspannte Atmosphäre mit bequemen Ruhesesseln. Sie werden von uns betreut, bis Sie wieder „fit“ sind. (Wenn die Möglichkeit besteht, lassen Sie sich von einer Begleitperson abholen.)

Haben Sie zur Untersuchung eine „Schlafspritze“ erhalten, dürfen Sie am Untersuchungstag kein Fahrzeug mehr steuern, keine Maschinen bedienen und keine wichtigen Entscheidungen treffen.

Befund: Gleich nach der Untersuchung bekommen Sie eine Kopie des Untersuchungsberichtes  für Ihre eigenen Unterlagen ausgehändigt. In der Regel wird während der Untersuchung eine Gewebeprobe entnommen, die im Labor untersucht wird. Spätestens zwei Wochen nach der Untersuchung liegen die Ergebnisse zu den mikroskopischen Untersuchungen vor und sind zur Abholung samt Besprechung bei uns bereit.

Müdigkeit, Schluckstörungen, Missempfindungen im Hals- oder Rachenbereich sowie Blähungen sind häufig und bilden sich von selbst zurück!

Die Untersuchung wird auf Wunsch als „sanfte Gastroskopie“ (schmerzfrei, schlafend) durchgeführt, sofern keine Kontraindikationen bestehen.

(Sedierungskosten sind keine Kassenleistungen)

Wir stehen für sämtliche Rückfragen sehr gerne zur Verfügung und wünschen Ihnen eine angenehme Untersuchung!

Ihr KrausMed-Team